ATHLETIK KALKSBURG
Saison 2017/2018 » Spielberichte 2017/2018 22.11.2017 | registrieren | anmelden
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Spielberichte - Saison 2017/2018
Vorbereitung: AK - Endstation Hernals
Vorbereitung: AK - Perchtoldsdorf Senioren
CUP: 1.Rd.: AK - Idee
1.MR.: AK - Royal Vienna
2.MR.: AK - Valla Verde C.F.
3.MR.: Ararat - AK
4.MR.: AK - Unisturm
5.MR.: Union Latina - AK
6.MR.: Torpedo Wien - AK
7.MR.: AK - Hetzendorf
8.MR.: Vecchie Glorie - AK
9.MR.: Celtic Salmannsdorf - AK
10.MR.: Magic Unicorns - AK
11.MR.: AK - Hotel Kalcio

8.10.17: Höchste Saisonniederlage gegen unangenehme Latinos

Am letzten Sonntag war der, den Kalksburgern noch nie gewogene Leopoldauer Kunstrasen, Schauplatz eines traurigen Schauspiels. Obwohl der bereits sagenumwobene Taktikfuchs Löw eine durchaus schlagkräftige Truppe zusammengestellt hatte, liefen die Weißroten in eine, in dieser Höhe vermeidbare Katastrophe. Nach einer kurzen ausgeglichenen Anfangsphase, patzte Kapitän Janezic, der in seiner unfassbaren Disziplinlosigkeit mit dem jungen Stangl Platz getauscht hatte, und servierte dem Gegner mit einem gescheiterten Rettungsversuch per Schienbein das steinerne Spielgerät direkt vor die  treffsicheren Beine. Der Panther von Kalksburg war chancenlos. Das war der Auftakt zu einer grausamen Viertelstunde, in der der motivierte Gegner, im kleidsamen Orange, die riesigen Lücken in der Kalksburger Abwehr genussvoll ausweidete. Zweimal ließ er noch die linke Seite, die durch große Abstände im zentralen Mittelfeld schutzlos ausgeliefert war, durch Doppelpässe leiden, einmal entfleuchte er auf der anderen, der rechten Seite, die des öfteren durch Ballverluste der vermeidbaren Art auffiel und schwupps stand es 4:0.

Da war der Abend bereits verloren und auch wenn sich die Kalksburger durch Einsatz wieder  aufrichteten und etwas dagegen hielten, so machten sie sich doch durch zu langes Ball halten, ungenaues Zuspielen und Stellungsfehlern das Leben extrem schwer. Auch war die Bewegung zum Spielgerät nicht erkennbar und der Ball, der eher einer Bowlingkugel glich, wollte überhaupt nicht dort ankommen, wohin ihn der zumeist übermotivierte Passgeber zu platzieren gedachte. Wie durch ein Wunder gelang aber kurz vor der Pause, nach einer kurzen Druckphase und den daraus resultierenden Standardsituationen, der Anschlusstreffer aus einem Gestocher im 16er. Benni Fliedl war der glückliche Schütze.  Mit einem zu späten Protest gegen das bleierne Spielgerät ging es in die Katakomben der Sportanlage, wo Trainer Löw versuchte, der Endzeitstimmung in der einem Betonbunker gleichen Kabine Herr zu werden. Er tauschte den angeschlagenen Torschützen und brachte jahrzehntelange geballte Erfahrung. Michael Fiedler, der Obmann selbst, sollte die gebeutelten Reihen aufrichten.

Wie durch ein Wunder ging ein Ruck durch die Mannschaft. Laute Motivationsrufe gellten über den Platz, er war wieder da. Fiedler stand, einem Turm in der Schlacht gleich, ordnete, organisierte und trieb an. Unter seinem Kommando schien sich das Blatt zu wenden und Albert Hansen, der sich urplötzlich seiner Schnelligkeit erinnerte, schloss nach einem Konter, ohne einen einzigen Haken einzufügen, ab. Alle waren baff. Das kommt nicht oft vor, dass Hansen ohne Schnörkel trifft.

Nun merkte man, dass die Truppe aus Gumpoldskirchen mehr wollte und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Leider stand auch die Abwehr, um Druck aufzubauen recht hoch und so war man auch für Konterattacken recht anfällig. Da man an vorderster Front jedoch zu ungenau agierte, das Pulver bald verschossen war und man in weiterer Folge zu harmlos wirkte, konnte sich der Gegner erfangen und wieder mehr Zugriff auf das Spiel erhalten. Nach einem Eckstoß konnte man das Leder nicht weit genug entsorgen und es kehrte in einer Bogenlampe wieder zurück. Es ertönte der bereits legendäre Ruf „Der is weg!“, dem war aber nicht so. Das Spielgerät, welches nun infolge des geglückten Protests,  keine erkennbaren Verletzungen am Fuß der Spieler hinterließ, landete an der Latte und fiel einem ungedeckten Angreifer der orangen Mannschaft vor die Füße. Der hatte keine Mühe und netzte zum entscheidenden 5:2 ein. Der Rest war eine mühsame Sache. Die Kalksburger versuchten im Schlagabtausch dagegen zu halten und fingen sich noch zwei weitere, unerfreuliche Gegentore ein, von denen bei einem eine klare Abseitsstellung vorangegangen war.

Das Resümee dieses Debakels: Zu langes Ball halten, zu viele Abspielfehler, zu überhastetes Spiel, viele technische Unzulänglichkeiten, zu wenig agressives Zweikampfverhalten, zu weit weg vom Gegner und vor allem viiiiieeeel Pech. (RonJa)

Aufstellung: Löw - Matula,Stangl,Pichler,JanezicR. - Springler,Fliedl(46.Fiedler),Ceesay,JanezicTh. - Hansen,Nemeth

Tore: Fliedl, Hansen

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